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Jahreshauptversammlung 2016 - Bericht

 

Liebe Mitglieder unseres Vereins, der GFF Kloster Drübeck!

 

Es gibt Jahre, die eine ganze Menge Neues und viele Veränderungen mit sich bringen und andere,
die vieles ruhig angehen und Gutes und Bewährtes fortführen und Projekte vergangener Jahre abschließen. Jahre zum Säen und andere zum Ernten.-

So gehörte das Jahr 2015 für unseren Verein zu den letzteren:

Im Jahre 2014 hat der Verein außer einer Spende für ein E-piano für das Kloster Drübeck auch eine Vorleistung für die einzelnen beteiligten Institutionen des Hauses geleistet. Diese Vorleistung ist im Jahr 2015 ausgeglichen worden.

Gutes und Bewährtes:


Der “Grüne Salon” hat auch im Jahr 2015 wieder viermal das Publikum in seinen Bann gezogen.
Angefangen hat es im letzten Jahr mit der langsam traditionellen Aufführung der “Johannes-Passion” von Johann Sebastian Bach in Filmfassung von Hugo Nieveling.

Zum "Internationalen Tag des Baumes 2015" wiederholte der "Grüne Salon" seine Präsentation über den Gartengestalter, Staudenzüchter und Gartenphilosophen Karl Foerster (1874-1970).
Auch diesmal war der Adelbrin-Saal wieder so gut besetzt, dass wieder Stühle herbei gebracht werden mussten. Rund 80 Zuschauer konnten so wieder einmal die Präsentation des "Grünen Salons" erleben. Karl Förster, der kauzige “Gartenphilosoph” sorgte für ein dankbares Publikum, das sich unter anderem auch an den eindrucksvollen Pflanzenbildern erfreuen konnte. Catalina und Karl Huros (Piano und Cello) sorgten musikalisch einfühlsam dafür, dass die jeweilige Stimmung der Präsentation bei allen Zuschauern richtig ankam.

Im August 2015 gab es ebenfalls eine Wiederholung einer Präsentation über den russischen Maler Isaac Levitan unter dem Titel “Das Geheimnis der Natur” - seine impressionistischen Bilder und sein dramatisches Schicksal liessen auch hier wieder das Publikum mitgehen. Olga Bechtowa hatte hier die musikalische Umrahmung virtuos übernommen.Gebannt folgte das Publikum der Veranstaltung, die wieder einmal hervorragend besucht worden war - es mussten wieder zusätzliche Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden.

Die vierte Veranstaltung - sie fand Anfang November statt - hatte Leben und Werk des italienischen Architekten Andrea Palladio zum Inhalt. Unter dem Titel “Der goldene Schnitt - Andrea Palladio - mehr als 400 Jahre Vorbild für architektonisches Gestalten” zeichnete der Grüne Salon Leben und Werk des bedeutenden Architekten (1508 - 1580)aus dem Veneto nach.
Barbara Toppel und Tabea Heinze hatten den musikalischen Part übernommen, die den “Grünen Salon” wie immer zu einer gelungenen Einheit von Text, Bild und Musik machten.

Dass das Publikum die Veranstaltungen des “Grünen Salons” jedesmal am Ende durch ein gefülltes Spendenkörbchen honorierte, soll jetzt nur am Rande erwähnt sein - ich will dem Kassenbericht in diesem Punkt aber hier nicht vorgreifen. -

 


10 Jahre GFF Kloster Drübeck - das war ein Grund zum Feiern - großzügig hatte das Haus eine Feier zum “Zehnjährigen” unterstützt im Anschluss an die Veranstaltung über Karl Förster, von der ich schon gesprochen habe. Der Abend wird vielen lange in Erinnerung bleiben.Mein Dank hier hier unserem Mitglied, Herrn Purucker, in seiner Funktion als Geschäftsführer des Hauses - Danke!

 

Aber der Verein hat sich nicht nur auf seinen Lorbeeren ausgeruht:
Er betreute die Ausstellung des Zeichners Klaus Müller unter dem Titel “Hinterlassen und Verändern” - Planung, Entwurf von Einladungen und Plakaten zusammen mit dem Künstler, Pressearbeit sowie die Gestaltung der Vernissage gehörten zu dem Aufgabenbereich, den die GFF Kloster Drübeck übernommen hatte.
Später im Jahr wurde eine Ausstellung der Künstlergruppe, die unter dem Namen “bbk/harz” firmiert, ebenfalls betreut. Auch hier gehörten die Planung, der Entwurf von Einladungen und Flyern, die Pressearbeit und die Gestaltung der Vernissage - zusammen mit dem Haus - dazu.

Es hat in dieser Richtung natürlich schon Vorarbeiten gegeben:
Der Glaskünstler Günter Gross,der Fotograf Antonio Bergamino, die Malerinnen Monika Falke, Barbara Carius, Erika König-Pahl, Ulrike Sacher - das sind diejenigen Künstler, die die GFF Kloster Drübeck im Laufe der Jahre schon in lockerer Folge betreut hatte.

In Absprache mit dem Haus kümmert sich nun seit Anfang des Jahres der Freundeskreis um dieses Gebiet der kulturellen Präsenz des Klosters.
Dazu gehören, wie schon gesagt, Kontaktaufnahme und Betreuung der Künstler, Entwurf von Flyer und Plakaten, Organisation der Ausstellungen sowie Gestaltung der Vernissagen inklusive der Pressearbeit.

Sie sehen, das Jahr 2015 war zwar nicht von neuen Projekten gekennzeichnet, als ein “Jahr der Ernte” - allerdings möchte ich betonen, dass - wie jeder weiß - eine erfolgreiche Erntezeit nicht wenig anstrengend ist.

So können wir als Gesellschaft der Freunde und Förderer Kloster Drübeck auch auf das Jahr 2015 - wir sind ja immerhin schon mehr als 10 Jahre im Rennen - zufrieden zurückblicken.

 

 

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